Am Anfang war Johann Baptist Woerle und die Idee, im Salzburger Flachgau die erste Emmentalerkäserei Österreichs zu gründen. Damit legte er 1889 den Grundstein des erfolgreichen Familienunternehmens, dessen Name bis heute eng mit der österreichischen Käsekultur verbunden ist. An den Prinzipien zur Produktion feinster Käse-Spezialitäten – Naturverbundenheit, Reinheit, Tradition und Innovation sowie Liebe zum Detail – hat sich in den über 100 Jahren fast nichts geändert. Nur die Kontrollen sind strenger geworden, um sicher zu gehen, dass ausschließlich Käse in bester Qualität das Haus Woerle verlässt.
Von der Käserei zum weltweit erfolgreichen Familienunternehmen Im Jahr 1902 war die florierende Emmentaler-Käserei Woerle bereits weit über die Grenzen des Salzburger Landes hinaus bekannt. Johann Baptist Woerle übergab den Betrieb an seine beiden Söhne, die das Familienunternehmen mit wirtschaftlichem Geschick und Sinn für Qualität Schritt für Schritt erweiterten. Seit 1976 wird das
Unternehmen nun in vierter Generation von Gerhard Woerle geführt. Heute präsentiert sich Woerle als eine der größten und modernsten Privatkäsereien Österreichs mit internationaler Ausrichtung. Als einer der größten Käse-Hersteller Österreichs erzeugt Woerle in den neuen und hochmodernen Produktionsanlagen jährlich ca. 29.000 Tonnen erlesene Käse-Spezialitäten, die sich auf der ganzen Welt höchster Beliebtheit erfreuen.
Für Woerle Käse muss es Heumilch sein. Unternehmensgründer Johann Baptist Woerle erkannte schon früh, von welch unschätzbarem Wert beste Rohmilchqualität für die Produktion von naturreinem, hochwertigem Käse ist. Darum erließ er das „Woerle Reinheitsgebot anno 1889“, das damals wie heute seine Gültigkeit besitzt: Als Rohstoff für Woerle’s Käseköstlichkeiten
wird nur feinste, tagesfrische und silofreie Heumilch verwendet, ein wahres Juwel in der heutigen Zeit. Sie stammt von rund 650 bäuerlichen Betrieben des Salzburger und Mondseelandes.