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Biologisch gärtnern

Biologisch gärtnern bedeutet auf Pestizide und chemisch-synthetische Mittel zu verzichten. Stattdessen sollte Wert auf ein funktionierendes Ökosystem gelegt werden. So kann Schädlingsbefall und Pflanzenkrankheiten vorgebeugt werden. Organische Dünger, wie unsere Woolets, und die torffreie Erde stellen die Grundlage für einen biologischen Garten dar. Aber auch bei der Samenauswahl muss auf die Bio Kennzeichnung geachtet werden. Durch den regelmäßigen Wechsel von Pflanzensorten am selben Standort wird die Bodenfruchtbarkeit erhalten.

Nicht die Größe ist entscheidend
Egal ob Sie ein paar Quadratmeter Grünfläche für Ihren Garten zur Verfügung haben, oder nur ein paar Töpfe auf Ihrem Balkon oder Terrasse. Sie können auch auf kleinster Fläche einen Bio Garten anlegen. Sie sollten nur darauf achten, dass die Pflanzen dort ca. 5-7 Stunden Sonne haben.
Für Personen mit Platzmangel wäre „vertical gardening“ ein Versuch wert: zum Beispiel kann ein senkrecht aufgestelltes Abflussrohr mit mehreren Löchern zu Ihrer Anbaufläche werden. Oder auch eine aufgestellt Palette – der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Boden
In erster Linie sollten Sie natürlich Ihre (falls) vorhandene Erde genau unter die Lupe nehmen. Sind viele Steine enthalten, empfiehlt es sich, diese so gut als möglich zu entfernen. Bei lehmigem odersandigem Boden ist es gut, diesen mit organischem Material zu vermengen. Dazu eigenen sich Kompost oder abgelagerter Mist.
Verwenden Sie gekaufte Erde, dann achten Sie unbedingt darauf, dass Sie torffreie Bio Erde verwenden. Erde, bei der NICHT das Wort „torffrei“ angeführt ist, besteht zu einem Großteil aus Torf, was die Zerstörung der Hochmoore zur Folge hat. Wenn man bedenkt, dass diese Hochmoore über Jahrtausende entstehen, kann man sich natürlich vorstellen, was hier angerichtet wird.
Wer seinen Pflanzen noch etwas Gutes tun möchte, wie es uns die Natur vormacht, sollte mulchen. Verwenden Sie dazu organische, nicht kompostierte Materialien wie Rasenabschnitte, Stroh, Laub, etc. Bedecken Sie damit die Boden zwischen den Pflanzen oder auch die Fläche rund um Bäume und Sträucher.

Samenfeste Sorten
In einem biologischen Garten sollten Sie nur biologische samenfeste Samensorten verwenden. Nur so ist gewährleistet, dass die Pflanzen über mehrere Generationen ihre natürlichen Eigenschaften bewahren.

>>Hier geht's zur Übersicht aller Samen.
>>Aussaatkalender 2016

Fruchtfolge
Unter Fruchtfolge versteht man die zeitliche Abfolge des Anbaus von verschiedenen Pflanzen an derselben Stelle. Dies dient zur besseren Fruchtbarkeit und zum natürlichen Gleichgewicht des Bodens. Gründe, die für das Beachten der Fruchtfolge sprechen:
> Unterschiedlicher Nährstoffbedarf der angebauten Kulturpflanzen. So werden nicht immer die gleichen Nährstoffe dem Boden entzogen.
> Unterschiedliche Durchwurzelungshorizonte (Flachwurzler – Tiefwurzler)
> Schädlinge und Krankheiten sind auf bestimmte Pflanzenarten spezialisiert. Der jährliche Fruchtfolge-Wechsel hemmt deren Ausbreitung.
> Entwicklung eines alljährlich gleichen, immer stärker werdenden Unkrautbesatzes auf derselben Anbaufläche wird verhindert

Düngen
Sollten Sie den Boden zusätzlich mit Nährstoffen anreichern wollen, bieten sich hierfür unsere Woolets an. Woolets bestehen zu 100% aus Schafwolle und sind somit ganz natürliche Dünger. Nähere Details dazu gibt’s links unter Woolets.
Andere Möglichkeiten der organischen Düngung wären selbst hergestellter Kompost oder Gründüngung.

Kompost
Wenn Sie ein bisschen Platz im Garten zur Verfügung haben, lässt sich Kompost ganz einfach aus Ihren Küchenresten herstellen. Geeignet für den Kompost sind:
> Gemüseputzreste, Kartoffelschalen, Obstreste (besonders bei Schalen (Zitrusfrüchte, Bananen, etc.) allerdings darauf achten, dass es sich um Bio Lebensmittel handelt)
> Eierschalen
> ungekochte Speisereste
> Kaffeesatz, Teesud und Teebeutel
> Rasenschnitt
> Laub
> Baumnadeln, Moose
> Unkräuter, Wildkräuter

Wenn Sie einen Behälter verwenden, sollte der Kompost wenn er voll ist umgesetzt werden. Dadurch wird die Verrottung angeregt und beschleunigt. Je jünger der Kompost ist, desto mehr Nährstoffe sind noch enthalten.
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